Fr. 13. März 2026 -

Stellen statt Verblistern

Eine interessante Option für kleine heimversorgende Apotheken?

Plötzlich ruft die Pflegeeinrichtung nach jahrelanger Zusammenarbeit an und verkündet, dass die Apotheke keine Packungen mehr beliefern soll, sondern die Arzneimittel müssen durch die Apotheke gestellt werden. „Können Sie das oder können Sie uns eine Apotheke empfehlen?“ Spätestens hier muss man sich fragen, ob man nicht kann oder nicht will. Wer will, der recherchiert und stößt auf Blisteranbieter. Bei geringer Anzahl zu versorgender Betten, hat man aber schnell das Gefühl man ist zu klein um blistern zu lassen: ist Stellen vielleicht eine Option? Ja ist es! Ich möchte Ihnen aufzeigen wie man so ein Projekt von der Anfrage bis zur ersten gestellten Anlieferung praktisch organisiert.

Porträt-Foto Enrico Kappus

Enrico Kappus, Apotheker, Griesheim

  • Studium der Pharmazie in Tübingen mit Approbation 2013.
  • Kurz danach schon Übernahme einer Apotheke in Griesheim (Landkreis Darmstadt) mit einer Erweiterung um zwei Filialen 2020.
  • In diesen Apotheken wird alles gelebt was Pharmazie bietet: es gibt keine Probleme nur Lösungen.
  • Nebenberuflich tätig als Reserveoffzier im Bereich Zivil-Militärische Zusammenarbeit in seinem Landkreis.
  • Aktives Mitglied des AK Katastrophenpharmazie der DPhG

Queckenberg: Pflichtschulung Stellen und Verblistern

Werden Medikamente vorab gestellt oder verblistert, spart das nicht nur Zeit im Pflegeprozess, sondern vermeidet auch Medikationsfehler. § 34 der ApBetrO regelt das Prozedere und schreibt gleichzeitig eine Schulung des Personals vor. Hier ist das perfekte Tool für Sie! Das ganze Feld des Stellens und Verblisterns auf 43 Folien. Die 2. Auflage wurde inhaltlich aktualisiert. Sie enthält viele neue Fotos und Abbildungen. Schulungsfolien, Erläuterungstext und das Formular zur Dokumentation der Unterweisung finden Sie wie gewohnt auf dem Tischaufsteller und zum Downloaden. Egal ob neue Mitarbeiter oder alte Hasen – jeder profitiert!

Räth/Kamann: Arzneimittel in der Pflegepraxis

Zentrale Aufgaben von Pflegekräften sind die Erhebung des Pflegebedarfs sowie die Organisation und Qualitätssicherung der Pflege. Dies umfasst auch die Medikamentengabe. Sie muss verlässlich organisiert, gesteuert, durchgeführt und dokumentiert werden. Pflegekräfte beobachten, ob Medikamente zuverlässig eingenommen werden, die gewünschte Wirkung haben oder unerwünschte Begleiterscheinungen auftreten. Dieses Buch orientiert sich an Erkrankungen und Symptomen pflegebedürftiger Menschen. Alles, was Sie rund um die Arzneimittelanwendung dazu wissen sollten, finden Sie hier verständlich und auf das Wesentliche konzentriert dargestellt. Zahlreiche Abbildungen und praktische Tipps stellen den Bezug zum Pflegealltag her. Es ist das ideale Lehrbuch und Nachschlagewerk für Pflegeassistenten, Pflegefachfrauen und -männer.