ApothekenRechtTag online

Donnerstag, 06.05.2021
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Telepharmazie – Rechtliche Möglichkeiten und Fallstricke einer pharmazeutischen Dienstleistung

Der Apothekenmarkt ist im Wandel. Die flächendeckende Einführung des E-Rezeptes naht und Onlineplattformen von „Ärzten“ und Botendienste nehmen stetig zu. Ein Rädchen im Digitalisierungssystem ist auch die Telepharmazie. 

  • Welche rechtlichen Vorgaben gibt es für den Telepharma-zie-Arbeitsplatz in den Apothekenbetriebsräumen und kann auch aus dem Homeoffice beraten werden?
  • Die persönliche Beratung ist eine Kernaufgabe der apothe-kerlichen Tätigkeit – wie gefährlich ist es, diese immer weiter von der Apotheke als Institution zu lösen?
  • Welche Bindung muss zwischen dem Telepharmazie-Mit-arbeiter und der Apotheke bestehen? Kann sich der Leiter aus einem „Vermittlungs-Pool“ bedienen oder wird da-durch ungewollten gewerblichen Konstruktionen von Apo-theken-fernen Dritten Tür und Tor geöffnet?
  • Wie steht es mit dem Datenschutz sowie der Schweige-pflicht bei der Verwendung von Apps und DIGAs für die Online-Beratung aus?
  • Welche Vernetzung von Telemedizin und Telepharmazie ist rechtlich denkbar?
  • Gibt es Werbebeschränkungen für telepharmazeutische Beratung?

Die telepharmazeutische Beratung muss nicht „pro bono“ bleiben. Das Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken (VOASG) will auch pharmazeutische Dienstleistungen in die Regelvergütung aufnehmen. Niemand wird nach der Pandemie ernsthaft behaupten können, dass diese Dienstleistungen ausschließlich persönlich stattfinden müssen. Es lohnt sich also, sich mit den Rahmenbedingungen zu beschäftigen. 

Dr. Bettina Mecking

Justitiarin und Stellvertretende Geschäftsführerin der Apothekerkammer Nordrhein; Fachanwältin für Medizinrecht; Mediatorin (Fernuni Hagen); Lehrbeauftragte an der Rheinischen Fachhochschule Köln

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