Filialapothekentag

Samstag, 16.03.2019
11:00 - 11:45 Uhr

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FÄLLT LEIDER AUS: Gemeinsam sind wir stark - Erfolgsrezept OHG?

Die Veranstaltung fällt leider aus. Wir bitten um Entschuldigung!

Eine eigene Apotheke gründen? Und wenn ja – alleine oder zu zweit? Vor dieser Frage stand auch Dr. Ina Lucas, heutige Co-­Inhaberin zweier Berliner Apotheken.

Dr. Ina Lucas

Apothekerin;
Studium und Promotion in Berlin;
von 2009 bis 2013 angestellte Apothekerin in einer öffentlichen Apotheke und Kompetenz­apothekerin der ABDA;
2014 Gründung der Lichtenberg Apotheke;
2017 Gründung der Kaufpark Apotheke;
2015 Gewinnerin des ABDA Apotheken Award

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Bereits zu Studienzeiten hatte sie gemeinsam mit ihrer späteren Geschäftspartnerin die offene Handelsgesellschaft (OHG) im Blick. Zunächst mehr im Spaß entwickelte sich bald ein konkreter Plan zur gemeinsamen Gründung. Denn bei näherer Betrachtung wurde klar, dass in puncto Risikominimierung, Arbeitsverteilung, Verantwortung und Managementstruktur die OHG sinnvolle Lösungen anbietet. Aber wie regelt man das Finanzielle? Wie teilt man Arbeitsbereiche auf? Wer soll wofür verantwortlich sein?

Wie populär die OHG ist, zeigt, dass 2017 bereits mehr als 700 Apotheken als OHG betrieben wurden. Gleichzeitig steigt die Zahl der Filialapotheken. Viele Apothekenleiter tendieren demnach eher zur Filialisierung, in Zukunft werden folglich auch mehr Apotheken im Filialverbund zu übergeben sein. Für Nachwuchs-Pharmazeuten, die alleine gründen wollen, stellt dies eine große Herausforderung dar, nicht nur eine, sondern gleich mehrere Apotheken auf einen Schlag zu leiten. Kann die OHG hier eine Lösung sein? Und noch ein interessanter Punkt ist zu beobachten: In der Vergangenheit haben sich vor allem Apothekerinnen zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Apotheke zu betreiben. Offenbar scheint die Vorstellung, Beruf und Familie als Frau in einer leitenden Position vereinen zu können, sehr vielversprechend zu sein. 

Ist die OHG also eher ein Modell, das für Frauen infrage kommt? Oder denken auch Männer über eine gemeinsame Gründung nach? Neben der Frage der Geschlechterverteilung gibt es auch noch zahlreiche praktische und finanzielle Fragestellungen. Denn einer höheren Flexibilität steht natürlich die Gewinnaufteilung gegenüber. Zwar hat man nur die „halbe“ Verantwortung, doch birgt der geringere Entscheidungsfreiraum auch Frustpotenzial. Die pauschale Beantwortung all dieser Fragen ist also nicht ganz einfach. 

Für die OHG von Dr. Ina Lucas ist jedoch einer der wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit die Kommunikation untereinander. Und dass man sich einen Partner sucht, mit dem man über alles „reden“ kann. 

Das Credo von Dr. Lucas: Es gibt für alles eine Lösung. Ehrliche Gesprächsangebote, aber auch Kompromissbereitschaft sind zweifelsohne ein Schlüssel zum Erfolg. Und wie erfolgreich die OHG sein kann, zeigt das Beispiel der Berliner Apothekerin: Die gemeinsame Gesellschaft besteht seit 2014 – 2017 wurde die erste Filiale eröffnet. Und beide haben immer noch große Freude an dem, was sie tun. 

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