ApothekenRechtTag

Freitag, 15.03.2019
11:30 - 12:30 Uhr

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Deutsches Apotheken- und Arzneimittelrecht: Zahnlos gegenüber ausländischen Versendern?

Forum Arzneimittel&Recht

Dr. Morton Douglas

Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg und an der University of Aberdeen;
seit 2004 Anwalt in der Kanzlei Friedrich Graf von Westphalen & Partner, seit 2010 als Partner;
2015 Gutachter im Rechtsausschuss des Bundestages zum Antikorruptions­gesetz im Gesundheitswesen;
Schwerpunkt: umfassende Beratung von Heilberuflern sowie Unternehmen der Gesundheitsbranche sowie das Marken- und Wettbewerbsrecht

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Arzneimittel&Recht, Heft 6/2018

Arzneimittel&Recht, Heft 6/2018

Aus dem Inhalt

Wissenschaftlicher Dienst des ­Deutschen Bundestags: Rechtliche Anforderungen an ein Verbot des Versandhandels mit Arzneimitteln
Ingo Müller: Import statt Rabattarzneimittel: Wann darf die Krankenkasse ­retaxieren?  
Gerhard Nitz / Jörn Grotjahn: Mischpreisbildung: Alles zurück auf „Los“
Blick nach Brüssel: Hilko J. Meyer
Blick nach Berlin: Andrea Schmitz
Rechtsprechung u. a.:
BGH: Applikationsarzneimittel mit Anmerkung Dr. Morton Douglas
und Dr. Anne Bongers-Gehlert
OVG Berlin-Brandenburg: Wertgutscheine für Rezeptein­lösung: Berufspflichtverletzung und Vorsatz
EuGH: Zur Kostenübernahme der Off-Label-­Anwendung eines Arzneimittels
BSG: Zur Zulässigkeit der Mischpreis­bildung im AMNOG-Verfahren

Herausgeber: Christian Rotta, Hilko J. Meyer, Peter Wigge und Ulrich Lau
www.arzneimittel-und-recht.de
Arzneimittel&Recht erscheint sechs Mal pro Jahr. Abonnement jährlich 272 Euro zuzüglich Versandkosten (Inland 23,80 Euro jährlich, ­Ausland 29,80 Euro jährlich).

Versandverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel

Wettbewerbsökonomische und gesundheitspolitische Begründetheit

Warum das Rx-Versandverbot geboten ist…

Der Europäische Gerichtshof hat mit Urteil vom 19. Oktober 2016 entschieden, dass für Versandapotheken mit Sitz im EU-Ausland die für deutsche Apotheken geltende Preisbindung gemäß Arzneimittelpreisverordnung nicht zur Anwendung kommt. In ihrer wettbewerbsökonomischen und gesundheitspolitischen Expertise weisen die Autoren nach, dass die flächendeckende Arzneimittelversorgung in Deutschland und das im Patienteninteresse bestehende Apothekennetz mit persönlicher Beratung und ortsnahen Services durch Apotheken vor Ort nur durch ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln aufrechterhalten werden kann. Mit Belegen, Nachweisen und Szenarien wird in dem Gutachten die „Lücke im Tatsächlichen“ geschlossen, die vom Europäischen Gerichtshof in seiner Entscheidung konstatiert worden war.

Von Uwe May / Cosima Bauer / Heinz-Uwe Dettling

2017. X, 130 S., 17,0 x 24,0 cm. Kartoniert. € 54,00 [D]

ISBN 978-3-7692-7038-9

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