Echt, unecht und überhaupt - Der ewige Skonti-Streit

Viele Fragen zu Zulässigkeit und Grenzen von Rabatten und Skonti, die Apotheken vom pharmazeutischen Großhandel oder – im Direktvertrieb – von pharmazeutischen Unternehmern beim Bezug von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln eingeräumt werden, sind rechtlich nach wie vor ungeklärt: Wie sind die Regelungen der Aufschläge in der Arzneimittelpreisverordnung zu verstehen? Sind die dort genannten Zuschläge von 3,15% bzw. 70 Cent fix oder rabattierfähig? Ist, unabhängig von den Zuschlägen, ein Skonto grundsätzlich zulässig und darf er gegebenenfalls auf den gesamten Preis gewährt werden oder nur unter Ausschluss der 70 Cent?

Die Rechtslage ist unübersichtlich und umstritten. Der Referent Dr. Morton Douglas gibt einen Überblick zu den jüngsten Gerichtsentscheidungen in Sachen Skonti- und Rabatt-Problematik und wagt einen bewertenden Ausblick zur weiteren Entwicklung. Außerdem gibt er Hinweise für die Apothekenpraxis.

Dr. Morton Douglas, Friedrich Graf von Westphalen Rechtsanwälte, Freiburg

Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg und an der University of Aberdeen; seit 2004 Anwalt in der Kanzlei
Friedrich Graf von Westphalen & Partner, seit 2010 als Partner; 2015 Gutachter im Rechtsausschuss des Bundestages zum Antikorruptions­gesetz im Gesundheitswesen;
Schwerpunkt: umfassende Beratung von ­Heilberuflern sowie Unternehmen der ­Gesundheitsbranche sowie das Marken-
und Wettbewerbsrecht

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Mythos Apotheke

Zwischen Vorurteilen und Wahrheit

Apotheken sind wahre Goldgruben. Wer in einer Apotheke arbeitet, muss nicht mehr tun, als mehrmals täglich ein Medikament aus einer Schublade zu ziehen. Und überhaupt sind Arzneimittel in der Apotheke viel zu teuer. So oder so ähnlich klingt manch eine Behauptung, die Apothekerinnen und Apotheker sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegentlich zu hören bekommen. Obwohl sie zu den Berufsgruppen zählen, denen die Bevölkerung besonders großes Vertrauen entgegenbringt, werden sie nicht selten auch mit Kritik konfrontiert. Kein Wunder, ist der Markt rund um die Arzneimittelversorgung doch sehr komplex und die Hintergründe, etwa zur Preisgestaltung oder zur Arzneimittelverfügbarkeit, nicht sofort ersichtlich.

Andreas Kaapke / Nina Kleber-Herbel / Uwe Hüsgen

  • 2., völlig neu bearbeitete 2020, Deutscher Apotheker Verlag
  • X, 140 S., 12 farb. Abb., 10 farb. Tab., 17,0 x 24,0 cm
  • Kartoniert
  • ISBN 978-3-7692-7642-8
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